Horrido Express, frech und fesch am Tanzbodn...

Aller Anfang ist bekanntlich sehr schwer... Es war vor langer, langer Zeit anno 2000 an einem verschneiten Juliabend als nach einer gescheiterten Bandprobe der gemeinsamen Rockband „reside“ der Keyboarder Alex dem Gitarristen Thomas die Frage stellte, ob er nicht bei einem Volksmusikprojekt einsteigen möchte. Nach einigem Zögern und etlichen Stunden der hohen Kunst des Überredens entschloss sich Thomas dann doch zu diesem sehr waghalsigen Abenteuer. Schon zwei gemeinsame Proben später zeichneten sich die ersten Erfolge ab und so war es nur eine Frage der Zeit bis erste Buchungsanfragen vorlagen. Das Debüt gab man am Johannisfeuer in der Nachbarortschaft Vorbach. Die geliehene Lederhose drückte an allen Stellen, die Musikanlage klang wie ein an Durchfall erkranktes Zebra das im vier-viertel Takt pfurzt und die Darbietung der Lieder war so gut, dass dieses einmalige Erlebnis einigen Gästen bestimmt noch heute schwer im Magen liegen wird. Alex und Thomas wussten was Sie konnten und so probte und probierte man weiter und weiter. Es vergingen drei weitere Jahre in denen sich das Publikum (wenn es denn vorhanden war) noch so einiges an „Kraut & Rüben “an die Ohren werfen lassen musste.

Neue Instrumente braucht das Land...

Nachdem man mit der Gitarre und dem Keyboard an seine Grenzen gekommen war, sah man sich nach neuen Instrumenten um. Und so kam es, dass sich Alex und Thomas eine echte Quetschn leisteten, was den gemeinsamen Freund Benjamin Roder alias Beeni dazu veranlasste, bei dem "Horrido Express" als Schlagzeuger mitzumachen. Dies geschah im August 2003.

 

Die Heimat...

Der Ursprung des Horrido Expresses befindet sich in einer kleinen, idyllischen, ruhigen, ansehlichen, wunderbaren, sonnigen, verträumten, durstigen Ortschaft hinter den sieben Bergen, bei den sechs Wirtshäusern, nach dem dritten Erdäpfelacker links namens Oberbibrach, welche noch innerhalb der EU-Grenzen liegt. Grob gesagt, liegt dieses sagenumwogene Oberbibrach zwischen dem kleinen aber feinen, landwirtschaftlich hoch entwickeltem Firkenhof und dem hügeligen, idyllischen, weltbekannten, nur über Panaoramastraßen erreichbaren Seitenthal. Weitere Angaben machen die drei Musikanten jedoch nicht ohne Ihre Anwälte oder die eine oder andere Maß Bier... So kann es nach zwei oder drei Prosit der Gemütlichkeit doch schon mal vorkommen, dass jemand von Ihnen etwas über seine Abstammung erzählt...